Entwurf zur Neugestaltung

1. Der Hauptplatz

a) Was auf dem Platz z.B. vorhanden sein sollte, um auch einen längeren Aufenhalt zu ermöglichen:

  • Rundtisch mit Bänken und einer Pilz-Überdachung zum Schutz vor Sonne und Regen
  • Hochbeete, Pflanzkästen oder sonstige mögliche Begrünung.
  • Eine feste Abgrenzung zum Fahrradweg – zum Schutz der Kinder!
  • Barrierefreiheit
  • Toiletten und Wickelraum
  • Wlan Hotspot
  • Trinkwasser-Stelle
  • Kleine mobile Verkaufswagen
  • Ein Schwarzes Brett für Tausch-und Schenk-Infos, Plakate, Ankündigungen etc.

b) Politik und Kultur:
Eine kleine überdachte Bühne mit Steinsitzen für Publikum böte vielfältige Möglichkeiten für politische Gespräche, lokale Debatten, Speakers Corner, und für kulturelle Aufführungen wie Straßentheater, Musik, auch länderspezifische Aufführungen wie Tänze, Informationen über Sitten und Gebräuche anderer Länder u.a.

c) Internationale Spiele für Jung und Alt:
Spiele für Erwachsene mit aufgemalten Spielfeldern (z.B. Schach, Go und Gobang, Backgammon/Nardi, Kalaha o.a.), eine Boulebahn etc.
Für Kinder aufgemalte wetterfeste Hüpfspiele, typische Kinderspiele aus anderen Ländern, Kreidemalen u.a., ein internationaler Fahnenbaum etc.

2. Die Kran-Bahn-Straße

a) In der Mitte: Aktions- und Spielfläche für Kinder, Murmelbahn, Balancier- und Klettergeräten etc.
b) An den beiden Seiten: Urban Gardening (oder städtisch verwaltete Grünanlagen), die u.a. gezielt die Stahlteile der Kranbahn „überwuchern“, um die Verbindung zwischen Industrie und Natur zu symbolisieren. Sitzbänke entlang der Grünanlagen.

3. Das Wiesen-Dreieck

Aus der im jetzigen Zustand verwahrlosten „Hunde“wiese könnte eine attraktive Grünanlage gestaltet werden – z.B. mit Skulpturen der hier ansässigen Künstler. Entlang des Spree-Ufers könnten Liegebänke und an den Wegen um die Wiese herum weitere Sitzbänke zum Verweilen aufgestellt werden.

Übrigens: Ein ökologisches, generationenübergreifendes, internationales, künstlerisch und ästhetisch anspruchsvolles sowie demokratisch lebendiges Projekt wäre auch für Touristen ein attraktiver Anziehungspunkt – und es würde erfahrungsgemäß weniger Vandalismus vorkommen.

 

Graphik: Entwurf für die Neugestaltung des Stadtplatzes am Kaisersteg